marketing - 11. August 2025 - by Mandy Ahlendorf

Tägliche Posts – aber keine Kunden? 7 mögliche Gründe

Einfach ausgebucht

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Du postest regelmäßig auf Instagram, Facebook oder LinkedIn, teilst spannende Inhalte, hast sogar eine gute Resonanz – aber es will kaum jemand buchen? Dein Content verpufft scheinbar, obwohl du alles richtig machst? Das Gefühl kenne ich nur zu gut! Gerade als Heilerin, Heilpraktikerin oder Coach möchtest du mit deinem Marketing nicht nur sichtbar sein, sondern auch echte Verbindungen schaffen und natürlich: Klienten gewinnen.

Hier bekommst du die sieben häufigsten Gründe, warum deine Social-Media-Posts nicht konvertieren, also keine Kunden bringen. Ich erkläre dir, wie du mit klarem Fokus, emotionaler Ansprache und gezielter Kundenreise aus deinen Interessenten echte Klienten machst. Denn das Geheimnis hinter erfolgreichem Marketing heißt Conversion – die Umwandlung von Followern zu Kundinnen. Lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass dein Content nicht nur gesehen, sondern auch gebucht wird!

 

 

Grund 1: Dein Content ist zu generisch – und damit austauschbar

Viele Heilerinnen, Coaches und Heilpraktikerinnen posten wunderschöne Bilder, liebevoll gestaltete Kacheln und inspirierende Zitate. Das sieht optisch toll aus und bringt auch Likes und Kommentare. Doch spüren die Menschen wirklich, wer du bist? Leider oft nicht.

Der Fehler liegt darin, dass die Inhalte zu generisch sind und austauschbar wirken. Sie könnten genauso gut von jeder anderen Person stammen. Wenn du keine emotionale Verbindung zu deinem Publikum herstellst, ziehst du keine Menschen an, die wirklich zu dir passen und bei dir buchen wollen.

Was kannst du tun? Mach deinen Content persönlich! Teile deine eigene Geschichte, deine Erfahrungen, deine Herausforderungen und Erfolge. Zeig dich als Mensch – mit all deinen Facetten. Wenn du deine Einzigartigkeit sichtbar machst, fühlen sich die Leserinnen angesprochen und bauen Vertrauen auf. Sie folgen dir nicht nur, weil dein Content hübsch ist, sondern weil sie dich kennenlernen und begleiten wollen.

Wie du deinen Content einzigartig machst:

  • Erzähle von deinem Weg, deinen Highlights und auch deinen Stolpersteinen.
  • Teile persönliche Insights, die sonst niemand hat.
  • Sprich deine Zielgruppe direkt an und sei authentisch.
  • Nutze Geschichten, um Emotionen zu wecken.

Grund 2: Der Einstieg in deine Posts ist langweilig

Der erste Satz entscheidet darüber, ob jemand dranbleibt oder weiterscrollt. Du kennst das sicher: „Schön, dass du heute wieder dabei bist. Ich möchte heute über Gesundheitsvorsorge sprechen ...“ Ziemlich trocken, oder? Und genau das ist das Problem. Solche Einstiege sind zu allgemein und machen nicht neugierig.

Gerade wenn du noch nicht so bekannt bist, ist der Einstieg entscheidend. Die ersten Sekunden in Videos oder der erste Slide in einem Instagram-Karussell müssen sofort fesseln. Sonst klickt niemand weiter.

Mach es spannend, neugierig und relevant! Greif die Fragen, Wünsche oder Schmerzen deiner Zielgruppe auf. Zum Beispiel: „Hast du dich auch schon gefragt, warum dir das Durchhalten oft so schwerfällt?“ Solche Einstiege holen deine Leserinnen emotional ab und bringen sie dazu, weiterzulesen oder zuzuschauen.

Natürlich gibt es Ausnahmen: Sehr bekannte Persönlichkeiten brauchen keinen klassischen „Hook“, weil sie selbst die Neugier sind. Für dich als Coach oder Heilerin gilt: Nutz den Einstieg als Türöffner, um Aufmerksamkeit zu bekommen.

Tipps für einen starken Einstieg:

  • Beginn mit einer Frage, die deine Zielgruppe bewegt.
  • Sprich einen Schmerzpunkt oder ein Bedürfnis direkt an.
  • Vermeide Floskeln und langatmige Einleitungen.
  • Sei konkret und auf den Punkt.

Grund 3: Es fehlt der Impuls, der hängen bleibt

Reichweite ist nicht gleich Conversion. Ich kenne eine Coachin, deren Reels teilweise über 60.000 Aufrufe haben – und trotzdem kam keine einzige Buchung über diese Videos. Warum? Weil viele kurze Inhalte schnell konsumiert werden und dann im Feed untergehen.

Viele Menschen scrollen durch Social Media wie im Vorbeigehen. Sie nehmen Inhalte wahr, aber sie bleiben nicht haften. Ohne einen tieferen Impuls, der berührt, zum Nachdenken anregt oder eine echte Lösung anbietet, verpufft dein Content.

Außerdem sind diese 60.000 Aufrufe nicht alles potenzielle Kundinnen, sondern viele sind einfach nur zufällige Zuschauerinnen. Es gibt also viel Streuverlust.

Deshalb ist es wichtig, Inhalte zu schaffen, die in die Tiefe gehen. Die Menschen sollen nicht nur konsumieren, sondern sich mit dir beschäftigen, deine Community fühlen und Vertrauen aufbauen.

So erzeugst du Impulse, die wirken:

  • Gib konkrete Tipps und Handlungsempfehlungen.
  • Teile persönliche Erfahrungen mit Mehrwert.
  • Stelle Fragen, die zum Nachdenken anregen.
  • Bau Emotionen ein, die deine Zielgruppe berühren.

Grund 4: Du unterhältst, statt zu begeistern und zu überzeugen

Eine Heilpraktikerin, die ich kenne, teilt regelmäßig Beiträge zum Thema Schmerzen. Sie bringt viele Informationen zusammen, gibt wertvolles Wissen weiter und informiert ihre Community. Das ist super – aber leider bleibt sie an der Oberfläche. Es fehlt die Tiefe, die konkrete Ansprache und der Bezug zu den Bedürfnissen der Zielgruppe.

Das Ergebnis: Die Inhalte wirken eher wie eine Zeitschrift. Die Menschen informieren sich, aber sie sehen nicht, was die Heilpraktikerin genau anbietet. Es entsteht kein echter Bedarf, keine klare Verbindung zu ihrem Angebot.

Wenn du nur informierst, ohne den Bogen zu deinem Angebot zu schlagen, bleibst du für deine Zielgruppe belanglos. Sie konsumieren deine Inhalte, buchen aber nicht.

So begeisterst du deine Community wirklich:

  • Zeig klar, welche Lösungen du anbietest.
  • Verknüpf deine Inhalte mit konkreten Benefits für deine Klientinnen.
  • Sprich Wünsche und Probleme deiner Zielgruppe direkt an.
  • Erzähle, wie du arbeitest und was deine Zusammenarbeit ausmacht.

Grund 5: Deine Themenvielfalt verwirrt deine Zielgruppe

Viele Coaches und Gesundheitscoaches posten bunt und vielfältig: Fitness, Ernährung, Mindset, Abnehmen, Meditation... Klar, das ist spannend und abwechslungsreich. Aber wenn du zu viel auf einmal anbietest, entsteht oft Verwirrung.

Deine potenziellen Klientinnen fragen sich: „Was ist denn jetzt das Hauptthema? Wofür steht sie eigentlich?“ Wenn kein klarer Fokus erkennbar ist, fällt es schwer, dich als Expertin wahrzunehmen und Vertrauen aufzubauen.

Erfolgreicher ist es, wenn du deinen Themenbereich klar absteckst. Definiere genau, für wen du da bist, welche Probleme du löst und was deine Zielgruppe sich wünscht. Wiederhole diese Themen immer wieder, damit sich deine Wunschkundinnen abgeholt fühlen.

So findest du deinen Fokus:

  • Definiere deine Wunschkundin und ihre Hauptprobleme.
  • Wähle ein bis zwei Kernthemen, auf die du dich konzentrierst.
  • Bleib konsequent bei deinen Themen.
  • Bau Vertrauen durch Wiederholung und Tiefe auf.

Grund 6: Du bist nicht konstant sichtbar

Stell dir vor, du bekommst eine Kontaktanfrage auf LinkedIn, schaust dir das Profil an und siehst: Der letzte Beitrag ist über drei Monate alt. Da waren mal ein paar Posts, aber jetzt herrscht Funkstille. Was denkst du? Wahrscheinlich, dass die Person gerade nicht aktiv ist oder sich zurückgezogen hat.

So wirkt es auch bei potenziellen Klientinnen: Wenn du unregelmäßig postest, bist du nicht greifbar. Das schafft kein Vertrauen und keine Verlässlichkeit. Kontinuität ist das A und O im Marketing. Es geht nicht darum, jeden Tag dreimal zu posten und dann wieder eine Pause zu machen. Viel besser ist eine konsequente, moderate Frequenz, die du dauerhaft halten kannst.

Lieber zweimal pro Woche mit hochwertigen Inhalten als täglich mit halbgaren Posts. So baust du eine verlässliche Präsenz auf, die deine Community wachsen lässt und Vertrauen schafft.

So bleibst du konstant am Ball:

  • Plane deine Beiträge und lege feste Posting-Tage fest.
  • Setz realistische Ziele, die du dauerhaft einhalten kannst.
  • Qualität geht vor Quantität.
  • Nutze Tools oder Kalender, um den Überblick zu behalten.

Grund 7: Dein Angebot ist nicht klar und überfordert

Du hast spannende Videos, tolle Beiträge, inspirierenden Content – aber wenn Interessentinnen auf deine Website kommen, verlieren sie sich in einem Angebots-Dschungel? Vielleicht gibt es verschiedene Pakete, Preise, Versionen, Längen – und keine klare Orientierung, was sie als Nächstes tun sollen.

Das ist ein klassischer Fehler, der viele potenzielle Kundinnen abschreckt. Sie sind überfordert und klicken schnell wieder weg. Dabei hast du so viel Wertvolles zu bieten!

Mach dein Angebot schlank und klar. Weniger ist mehr! Biete klare Schritte an, die deine Interessentinnen leicht verstehen und umsetzen können. Zum Beispiel ein Schnupperangebot, ein erstes Kennenlerngespräch oder ein klar umrissenes Paket. Gib ihnen eine einfache Handlungsanweisung, wie sie mit dir starten können.

So strukturierst du dein Angebot klar:

  • Reduziere die Anzahl der Optionen auf ein überschaubares Maß.
  • Beschreibe die nächsten Schritte klar und verständlich.
  • Biete einen einfachen Einstieg, beispielsweise ein kostenloses Gespräch oder einen Workshop.
  • Kommuniziere den Nutzen und die Vorteile klar.

So funktioniert Conversion wirklich – die Kundenreise verstehen

Conversion bedeutet nicht nur, dass jemand deinen Post sieht und sofort bucht. Es ist ein Prozess, eine Reise, die deine Interessentinnen durchlaufen – vom Erstkontakt über den Aufbau von Vertrauen bis hin zur Buchung und Zusammenarbeit.

Diese Kundenreise solltest du bewusst gestalten und begleiten. Dabei spielt die Ansprache eine entscheidende Rolle: Wie sprichst du deine potenziellen Klientinnen an? Wann fühlen sie sich verstanden und angesprochen? Wo verstecken sich vielleicht Kommunikationsfehler?

Dein Ziel ist es, eine Verbindung zu schaffen, die nicht nur auf Information basiert, sondern auf Vertrauen und Beziehung. Dann werden aus Followern echte Klientinnen.

Die wichtigsten Schritte der Kundenreise:

  1. Erstkontakt: Aufmerksamkeit erzeugen und Interesse wecken.
  2. Community aufbauen: Vertrauen schaffen durch regelmäßigen, wertvollen Content.
  3. Vertrauen vertiefen: Persönliche Einblicke geben und Lösungen anbieten.
  4. Angebot präsentieren: Klare, einfache Angebote machen, die zum Bedarf passen.
  5. Buchung und Zusammenarbeit: Den Übergang zur Kundin erleichtern und begleiten.

Wenn du diesen Prozess verstehst und bewusst steuerst, steigt deine Conversion-Rate und du gewinnst entspannt und effizient deine Lieblingsklientinnen.

 

 

FAQ

  • Wie oft sollte ich posten, um konstant sichtbar zu bleiben?
    Wichtig ist Regelmäßigkeit und Beständigkeit. Lieber ein bis zwei hochwertige Posts pro Woche, die du dauerhaft einhalten kannst, als täglich posten und dann lange Pausen machen.
  • Wie finde ich meine Zielgruppe und deren Bedürfnisse heraus?
    Sprich mit deinen bestehenden Klientinnen, analysiere ihre Fragen und Probleme, lies Kommentare und Nachrichten. Nutze Umfragen oder Interviews, um mehr über ihre Wünsche zu erfahren.
  • Wie kann ich meine Posts persönlicher gestalten?
    Teile Geschichten aus deinem Alltag, zeige deine Persönlichkeit, sprich offen über deine Erfahrungen und Herausforderungen. Authentizität schafft Nähe.
  • Was mache ich, wenn ich viele Themen spannend finde und teilen möchte?
    Wähle wenige Kernthemen, die am besten zu deinem Angebot passen. Du kannst natürlich auch mal von der Seite beleuchten, aber bleibe fokussiert, damit deine Zielgruppe dich klar einordnen kann.
  • Wie gestalte ich mein Angebot klar und verständlich?
    Reduziere die Anzahl der Varianten, beschreibe den Nutzen klar, biete einfache Einstiegsmöglichkeiten und leite deine Interessentinnen mit klaren Handlungsaufforderungen durch den Prozess.
  • Warum bringt viel Reichweite nicht automatisch Kunden?
    Reichweite bedeutet, dass viele Menschen deinen Content sehen. Aber nicht alle sind deine Wunschkundinnen. Ohne eine tiefere Verbindung, Vertrauen und klare Angebote bleibt die Conversion-Rate niedrig.
  • Wie kann ich die Kundenreise besser begleiten?
    Erstelle einen Plan, der den Weg vom Erstkontakt bis zur Buchung beschreibt. Biete an jedem Punkt wertvollen Content, baue Vertrauen auf und mach den nächsten Schritt klar und einfach.

 

Conversion in deinem (Social-Media-)Marketing ist keine Glückssache, sondern das Ergebnis einer durchdachten Strategie. Wenn du deine Inhalte weniger generisch machst, mit starken Einstiegen neugierig gestaltest, Impulse setzt, die hängen bleiben, deine Community begeisterst, deinen Fokus findest, konstant sichtbar bleibst und dein Angebot klar strukturierst, wirst du merken: Deine Posts bringen nicht nur Reichweite, sondern echte Kunden.

Sei mutig, zeig dich persönlich und begleite deine Interessentinnen auf ihrem Weg. Dann entsteht aus Followern eine treue Community und daraus werden Wunschklientinnen, die bei dir buchen und mit dir wachsen wollen.

 

Du möchtest noch tiefer in die Kunst der Conversion eintauchen oder persönliche Unterstützung, wie du deine Kundenreise optimal gestaltest? 

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Ich freue mich, dich auf deinem Weg zu begleiten.

 


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